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Silvesterlauf Montabaur am 31.12.2024

Alle guter Veranstaltungen sind drei

Immer schwieriger wird es, zum Jahresende etwas Neues zu finden. Ist man nicht selber Ausrichter der eigenen Silvesterfeier gilt es, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Und was könnte sinnvoller sein, als in knackiger Kälte eine Runde zu drehen? Doch siehe Satz 1, so einfach ist es nicht. Also greift man letztlich zum Bewährten und meldet sich zum dritten Mal in Montabaur, gerade einmal 40 min von Zuhause, an.

Neben dem Fünfer gibt es als Hauptlauf den gegenüber unserer letzten Teilnahme um 700 m verkürzten Zehner, auch der Streckenverlauf ist nicht mehr derselbe. Das jedoch, sind wir überzeugt, wird unserem Vergnügen keinen Abbruch tun. Für die vergleichsweise hohe Startgebühr entschädigt ein gutes Langarmshirt. Und die Aussicht, einen echten Star sehen zu können. Achim Heukemes ist gemeldet, ehemaliger Profi als Spitzenathlet. Insbesondere seine erfolgreiche Teilnahme am Transeuropalauf 2009 und seine beiden USA-Durchquerungen (laufend von West nach Ost und direkt mit dem Rad zurück) sind mir unvergessen geblieben. Natürlich ist bei ihm mit Anfang 70 die größte Luft heraus, sein Fan bleibe ich trotzdem.
 

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Das Prozedere vor Ort ist das gleiche geblieben: Shuttlebus ab Großparkplatz, Start und Ziel vor dem Hallenbad, Umkleide und Dusche in demselben, sogar warmhalten kann man sich im Vorraum. Herz, was willst Du mehr? Pünktlich geht es los, zunächst durch den Wald noch weitgehend flach, ist auf insgesamt gut belaufbaren Waldwegen gut Ausschreiten. Wenn nur die Höhenmeter nicht wären! 150 sind ausgeschrieben, mit 153 von Strava ermittelten also eine realistische Größe. Einen VP gibt’s auf dem höchsten Punkt, nach dem wieder zurückgedonnert werden darf. Nicht muß, in meinem Alter darf man schon mal welche vorbeilassen. Auch wenn’ s mir natürlich stinkt. Dennoch liege ich ganz gut im Rennen und bin nach exakt 10,00 km in 54:31 min im Ziel.

Achims Zieleinlauf kann ich lautstark begleiten, was ihn zunächst irritiert, aber nach wenigen erklärenden Worten grinst er zufrieden uns signiert auch sein von mir mitgebrachten autobiographisches Buch (“Born to run”). Ein netter Kerl ist er, wie vermutet. Dann kommt auch Elke zufrieden angehoppelt und auf gleichem Weg wieder nach Hause. Mal schauen, ob ich in diesem Leben noch eine Teilnahme am Silvesterlauf Soest-Werl hinbekommen, dieser Klassiker fehlt echt noch in meiner Sammlung.
 

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