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Die erste, ordentliche Steigung ist bald geschafft, es wird rechts in einen längeren Downhill Richtung Mühltal abgebogen. Und, hurra!, ganz feine Singletrails sind im Folgenden überwiegend zu nehmen. Wie zuhause! Aber es ist auch hohe Konzentration gefordert, denn - ebenfalls wie zuhause – wartet manche Abbruchkante darauf, Unvorsichtige den Abhang hinunterzubefördern. Weiter und weiter geht’s bergab, als plötzlich die angekündigte Bahnlinie, heute verkehrsfrei, zu überqueren ist. Über weite Bögen wird das Mühlental erreicht, wo das DRK steht und die Wasserstation leider auf der falschen Seite aufgebaut ist. Egal, hinzulaufen ist nach guten zwei und nur noch drei zu bewältigenden km kein Muß, also weiter.
Das Rennen setzen wir auf dem Kyffhäuserweg fort, der mich natürlich an den tollen Marathon in Thüringen erinnert. Sehr schmale, anspruchsvolle Trails (geil!) fordern nach wie vor höckschte Aufmerksamkeit, um den Ex-Bundes-Jogi zu zitieren. Phantastische Ausblicke in das Mühlen- sowie das Rheintal werden für umme geliefert. Absolut nicht ohne sind die zahlreichen Serpentinen (rattenscharf!), die uns, vorbei am sog. Butterloch, der Bergstation des Sessellifts und dem Ausflugslokal Vierseenblick, dem Ziel nahe bringt. „Endspurt!“ fordert die Siegerin (28:28 min als Gesamtdritte) der Damenkonkurrenz, Paula Uhlmann aus Basel, aber kommt das nicht zu früh? Ach nein, ich bin gedanklich in Brodenbach mit seinen 5,4 km, hier sind es ja 300 m weniger. Und schwups bin ich im Ziel. Knappe 37 min. als Gesamtsechzehnter (14. Mann) von 40 sind für mich alten Sack doch gar nicht so schlecht. Peter ist bereits frisch geduscht. Nein, quatsch, aber exakt fünf min. vor mir da gewesen (Gesamtelfter und 9. Mann).
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